Namaste am See ihr Lieben!

Ich habe das große Glück den Wörthersee – die Main Location des Namaste am See Yogafestivals – meine Heimat zu nennen. Gerade in diesem Moment sitze ich am Ufer des Sees, habe meinen Laptop am Schoß und darf für Euch schreiben.

Ein Festival mit diesem Format direkt vor meiner Haustüre zu haben, lässt meine Finger nur so über die Tasten schweben und ihr werdet von mir während des Festivals, über meine Erfahrungen als Local Yoga Teacher erfahren. Ich selbst bin begeisterte Yogini, unterrichte seit drei Jahren Yoga in Klagenfurt und bin nebenbei noch Hobby-Schreiberling – Yoga und Schreiben zu verbinden ist für mich pure Freude. Es sind nun noch einige Tage bis das Festival startet und ich checke geradezu minütlich die Line up, um eine Entscheidung zu treffen, welche der Einheiten ich machen werde. Im letzten Jahr hatte ich mir einen festen Plan zurecht gelegt und naja aus diesem Plan wurde nichts, da ich mich – am Festival erstmal angekommen – „einfach treiben ließ“. Und ich bin mir sicher, dass die internationalen Yogis wie Meghan Currie, Simon Park, David Regelin oder Jessica Lieberberg und nationale Yogis wie Alexia Kulterer oder Ishine Gape, um nur einige der tollen, inspirierenden YogalehrerInnen aus der Line up zu nennen, auch in diesem Jahr, die Energie des Wörthersees zu nutzen wissen, um ein Wochenende voller Momente der Freude, des Spaßes, des Lachens und des Weinens zu schaffen.

Das letzte Jahr hat mir gezeigt, dass das Festival zu einer fixen Größe in meinem Kalender werden muss. Ich bin ein Fan der „ersten Stunde“ und bereits jetzt positiv aufgeregt. Für mich als Yogalehrerin ist es besonders inspirierend von den Menschen am Festival zu Lernen – und damit meine ich nicht nur die „Profis“, an die ich bis heute noch berührende Erinnerungen habe, sondern vor allem jene Menschen, welche sich direkt neben mir auf der Matte befinden. Wenn die kollektive Energie des Raumes zu strahlen anfängt und die Energie der Person neben mir spürbar wird, erwische ich mich immer wieder dabei wie sich ein kleines Lächeln in meinem Gesicht zeigt. Zusammen bewusst zu atmen, zu singen, sich zu bewegen bringt mich ins Gleichgewicht, macht mir klar, dass ich Teil eines Ganzen bin – was ich in Momenten wie diesen (auch wenn es nur eine Millisekunde lang ist) wahrnehmen kann. Ich kann es kaum erwarten wieder in diese Momente einzutauchen.

Am Anfang meiner Yogaeinheiten lasse ich meinen SchülerInnen immer einige Momente Zeit, um eine Intention, einen Grund in sich zu suchen, warum sie heute auf die Yogamatte gekommen sind. Oft gibt dies der Yogapraxis eine neue Tiefe; lässt Yoga zu mehr als einer reinen Bewegungsform werden. Meine Intention für das Festivalwochenende habe ich von einem meiner Lehrer bekommen und ich liebe sie, da sie mich so sehr in den Moment bringt wie sonst nur meine Lieblingsserie oder ein gutes Eis 😉 Meine Intention für Namaste am See ist: ALL WE HAVE IS RIGHT NOW! Ich möchte den Moment aufsaugen, wahrnehmen wie ich mich fühle, spüren wie Energie in mir fließt.

Möchte Spaß haben, weinen und tanzen – kurz möchte mich im Moment lebendig fühlen. Bist du dabei? Ich freu mich wenn du mir in den Kommentaren mitteilst, was deine Momente am Festival sind, die sich so lebendig anfühlen, dass du es am ganzen Körper wahrnimmst.

So liebe Yogis – ich wünsche uns ein wunderschönes Festival voller magischer Momente in der Gegenwart, voll mit gutem Essen, Tanz und dem einen oder anderen Sundowner!

Bis bald! Stay tuned!
sabrinamasté